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martes, 16 de febrero de 2010
domingo, 11 de octubre de 2009
domingo, 24 de mayo de 2009
otro poco sobre Guate
De la página de 'adn.es': Colom quiere que ley caiga implacable contra responsable de crimen de abogado
Del blog 'Sextaavenida': Fiebre de sábado por la noche
(éste me gusta bastante, con fotos comentadas)
Del blog 'Sextaavenida': Fiebre de sábado por la noche
(éste me gusta bastante, con fotos comentadas)
über Guatemala
Ein Artikel der Taz: Toter will Präsidenten stürzen
Was mir zusagt: er sagt ganz klar, dass keiner weiß, wer hinter dem Mord steht und dass es nicht einfach sein wird, das rauszubekommen... wenn überhaupt.
Was mir nicht zusagt: er vereinfacht viel zu sehr: schwarz-weiß... nein, damit bin ich nicht einverstanden...
Ihr könnt ja selbst lesen und Euch eine Meinung bilden.
Und ein Artikel der DW: Staatschef unter Mordverdacht
Was mir zusagt: er sagt ganz klar, dass keiner weiß, wer hinter dem Mord steht und dass es nicht einfach sein wird, das rauszubekommen... wenn überhaupt.
Was mir nicht zusagt: er vereinfacht viel zu sehr: schwarz-weiß... nein, damit bin ich nicht einverstanden...
Ihr könnt ja selbst lesen und Euch eine Meinung bilden.
Und ein Artikel der DW: Staatschef unter Mordverdacht
jueves, 21 de mayo de 2009
aktuell in Guatemala
Guatemala, 15. Mai 2009
Liebe Freunde,
Diesen Rundbrief beginne ich mit dem Bericht über einen Skandal, von dem einige von euch vielleicht schon aus der Zeitung oder dem Internet erfahren haben. Dieser Skandal hat mich sehr erschreckt, obwohl ich gar nicht genau sagen kann, was denn daran so besonders schlimm ist, wenn ich es mit all dem vergleiche, was Tag für Tag in Guatemala an Korruption, Ausbeutung, Morden und anderen kriminellen Handlungen geschieht.
Auf dem Foto (fehlt) seht ihr eine Demonstration, auf der ein Video vorgeführt wird, das ein am Sonntag ermordeter Rechtsanwalt namens Rosenberg einige Tage vor seinem Tod aufnehmen und bei seiner Beerdigung verteilen ließ. In diesem Video beschuldigt er den Präsidenten, dessen Ehefrau und einige bekannte Politiker, seine Ermordung zu planen. Außerdem behauptet er, dass die Staatliche Bank Banrural, die überall auf dem Land Filialen hat und günstige Kredite vergibt, der Drogenmafia zur Geldwäsche dient. Der Rechtsanwalt wird von einigen für einen Märtyrer erklärt, der allen Guatemalteken ein Beispiel im Kampf für ein besseres Guatemala sein soll, andere behaupten, er sei von Regierungsgegnern zu dem Video gezwungen und dann von ihnen selbst ermordet worden. Viele Leute und Organisationen fordern den Rücktritt des Präsidenten. Dieser lässt Fotos von sich an arme Leute verteilen, die in Bussen angefahren werden und bezahlt mehr als 200 Bürgermeistern aus dem ganzen Land einen Flug in die Hauptstadt, damit sie ihn öffentlich unterstützen. Er behauptet, dass das Video eine Montage ist, die zu einem Plan seiner politischen Gegner gehört, das Land unregierbar zu machen. Zu diesem Plan soll auch die Ermordung von über 60 Busfahrern seit anfangs des Jahres gehören, genauso wie die Korruptionsvorwürfe gegen den Präsidenten und seine Ehefrau, die wichtige finanzielle Entscheidungen trifft und über sehr viel Geld verfügt. Offiziell verwendet sie diese Mittel, um armen Familien zu helfen, weigert sich allerdings, dem Parlament Finanzberichte vorzulegen, so dass der berechtige Verdacht besteht, dass viel Geld in die eigene Tasche fließt.
Die gerichtliche Untersuchung der Aussagen im Video ist bereits angelaufen. Gleichzeitig rufen immer mehr Einzelpersonen und Organisationen zu Demonstrationen für und gegen die Regierung auf. Andere kritisieren die Tatsache, dass dadurch von der alltäglichen Ungerechtigkeit, Armut und Ausbeutung abgelenkt wird, und dass dieser Mord nicht zu einer Bewusstseinsbildung über die Situation im Land führt, sondern eher der Oberschicht dient, ihre Streitereien um wirtschaftliche und politische Macht auszutragen. Ganz egal wie es ausgeht, die große Mehrheit wird weiterhin unter Kriminalität, Unsicherheit, Arbeitslosigkeit und den unzureichenden öffentlichen Diensten zum Beispiel im Erziehungs- und Gesundheitsbereich leiden.
Walli Rupflin
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